Naturheilkundepraxis
kerstin lauckner
Natürliche Wege zur inneren und äußeren Balance
kerstin lauckner
03831 444869
Stütz- und Bewegungsapparat - aufrecht durchs Leben gehen

Akute und chronische Schmerzen im Muskel-und Skelettsystem haben sehr oft ihren Ursprung in der Muskulatur. Häufig werden die Schmerzen durch myofasziale Triggerpunkte (Trigger = Auslöser), in Muskeln und Sehnen gelegenen Punkten verursacht. Sie sind wissenschaftlich erforscht und werden u.a. durch einen Sauerstoffmangel gekennzeichnet. Bei der klinischen Untersuchung wird ein Hartspannstrang in der Muskulatur getastet. Dieser ist sehr schmerzempfindlich.
Die schmerzhaften Stellen beeinflussen die Muskelaktivierung und dadurch den Bewegungsablauf, die Motorik des Bewegungssystems.
Triggerpunkte entstehen durch chronische oder einseitige Überlastung sowie durch traumatische Überdehnung von Muskeln, Sehnen und Bändern.

Die Triggerpunktbehandlung ist eine mit den Händen (manuelle) des Therapeuten ausgeübte Behandlungsmethode.
Sie wird angewendet bei Schmerzen im Bewegungsapparat wie
• Rückenschmerzen, Hexenschuss
• Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen, Fibromyalgie
• steifer Nacken
• Schulter-Arm-Syndrom
• Schmerzen und Gefühlsstörungen in Unterarm und Händen
• Gelenkschmerzen an z.B. Hüfte, Knie
• Rhizarthrose
• Tennis-/Golferellenbogen, Sehnenscheidenentzündung
• Achillessehnenreizung, Fersensporn
• Kopfschmerzen, Schwindel

Die genannten Beschwerden können unterstützend mit den Methoden des Schröpfens oder Baunscheidtierens behandelt werden.
Die Behandlungsmethoden
• Baunscheidtieren
• Blutegeltherapie
• Schröpfen
finden nicht nur ihre Anwendung in der Behandlung am Stütz- und Bewegungsapparat, sondern auch um Gift- und Schlackenstoffe auszuleiten, chronische Prozesse zu lösen oder den Organismus und das Immunsystem anzuregen.

GANZHEITLICHE FRAUENGESUNDHEIT
Natürliche Hormonregulation
Wechnseljahresbeschwerden
Schilddrüsenstörungen
Prämenstruelles Syndrom
STÜTZ- UND BEWEGUNGSAPPARAT
Triggerpunkttherapie
Baunscheidtherapie
Blutegelbehandlung
Schröpfen
DARMGESUNDHEIT
Entgiftung
Prä- und Probiotika
Ernährung
PATIENTENTIPPS

Ölziehen: Entgiftung für den Körper

Wissenschaftliche Studien haben bestätigt, dass die Mundgesundheit für die Gesundheit des gesamten Körpers von größter Bedeutung ist. Eine Störung der Mundflora erhöht das Risiko für die Entwicklung chronischer Krankheiten.

In der Naturheilkunde wird das Ölziehen, zur ganzheitlichen Therapie, unter anderem bei chronischen Erkrankungen wie Migräne, Rheuma oder auch bei Beschwerden wie Arthrose, Bronchitis, Herz- oder Nierenbeschwerden, Magengeschwüren oder Darmerkrankungen eingesetzt.

Es wirkt umgehend gegen Mundgeruch, aber auch gegen Zahnfleischentzündung und Plaque. Bei regelmäßiger Anwendung wird das Haar glänzender, die Haut glatter, die Zähne werden weißer, Parasiten werden ausgeschieden, Gelenkschmerzen gelindert und der Körpergeruch verbessert.

Seine Ursprünge liegen in der Ayurveda, der uralten indischen Heilkunst. Zahllose Menschen aus allen Kulturen schwören darauf, ein reines Öl im Mund hin- und her zu bewegen, um Giftstoffe aus dem Körper zu ziehen. Bakterien, die bereits im Mund abgetötet werden, gelangen gar nicht erst in unseren Körper und belasten somit nicht unser Immunsystem.

Zähneputzen und die Reinigung mit Zahnseide sind natürlich wichtig für die Mundhygiene, aber Ölziehen ist auf ganz besondere Weise gesund. Nachweislich bindet und entfernt es mehr Mikroorganismen und gelangt tiefer in Taschen zwischen den Zähnen und in einige Regionen um den Wurzelkanal.
Die Wurzelkanäle sind eine ständige Brutstätte für Bakterien, denn dort findet sich im Wesentlichen totes Gewebe, von dem sich Bakterien ernähren.
Das Ölziehen ist eine einfache, kostengünstige Methode, das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Mund und damit die Gesundheit zu stabilisieren.

Und so geht das Ölziehen

Meine Empfehlung ist, die Ölspülung am besten morgens mit leerem Magen vor dem Frühstück vorzunehmen. Sie können den Vorgang zwei bis drei mal täglich wiederholen. Bitte stets vor dem Essen und mit leerem Magen
Nehmen Sie einen Schluck (ca. 1-2 Esslöffel) reines Pflanzenöl – am besten kalt gepresstes Bio-Sonnenblumenöl, Bio-Sesamöl oder Bio-Olivenöl. Das Öl wird dann in aller Ruhe im geschlossenen Mund gesaugt, gespült und durch die Zähne gezogen. Dabei wird die gesamte Mundhöhle durchspült. Planen Sie sich für das Ölziehen 10-15 Minuten Zeit ein. Das Öl sollte dabei auf keinen Fall hinuntergeschluckt werden. Es ist zuerst dickflüssig, wird darauf dünnflüssiger und kann ausgespuckt werden. Die ausgespuckte Flüssigkeit sollte weißlich wie Milch sein. Ist die Flüssigkeit noch gelb, war der Ölzieh-Vorgang zu kurz.
Spucken Sie die Flüssigkeit am besten in ein Haushaltspapier, das erspart Ihnen das Reinigen des Waschbeckens. In der ausgespuckten Flüssigkeit können sich Bakterien und verschiedene Krankheitserreger befinden. Nachdem Sie die Flüssigkeit ausgespuckt haben spülen Sie Ihre Mundhöhle mehrmals gründlich mit Wasser aus. Anschließend putzen Sie sich gründlich die Zähne, damit werden endgültig alle Toxine entfernt.

Die meisten Menschen bemerken schon nach zwei Wochen Ölziehen eine deutliche Verbesserung. In der Regel bedeutet das weißere Zähne, reineren Atem, besseren Körpergeruch, weniger Gelenkschmerzen und mehr Energie. Die langfristigen Vorzüge sind unermesslich, es ist vielleicht die beste Strategie, das Risiko chronischer Erkrankungen zu senken. Dabei ist es einfach und preiswert.
 

LITERATURTIPPS
Natürliche Hormontherapie
von Frau Anne Hild und Fr. Dr. A. Scheuernsuhl
ISBN 978-3-89901-958-2
Genussvoll leben trotz
Nahrungsmittelintoleranzen

von Univ.-Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski
ISBN 978-3-442-17340-2
nach oben